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- Jährliches Einkommen
- –
- Kinder in der Familie
- –
- Pflegekind oder stationäre Hilfe zur Erziehung
- –
- Schulform
- –
- Jahrgangsstufe / Stufe
- –
Bitte füll das Formular aus, um die Kostenbeiträge zu sehen.
- Einkommensstufe
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- Ermäßigung
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Anträge und Formulare
Die eFöB wird über die Schule beantragt, über Bedarf und Kostenbeteiligung entscheidet das Jugendamt des Wohnbezirks. Ab Jahrgangsstufe 4 ist ein neuer Antrag nötig, zusammen mit der Erklärung zum Einkommen. Die offiziellen Formulare der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie:
- Antrag auf ergänzende Förderung und Betreuung an der offenen Ganztagsschule (PDF) Für Kinder an offenen Ganztagsschulen
- Antrag auf ergänzende Förderung und Betreuung an der gebundenen Ganztagsschule (PDF) Für Kinder an gebundenen Ganztagsschulen
- Antrag auf ergänzende Förderung und Betreuung an Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt (PDF) Für Kinder an Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt, z. B. Geistige Entwicklung
- Erklärung für die Festsetzung der Beteiligung an den Kosten der Tagesbetreuung (PDF) Einkommensnachweis ab Jahrgangsstufe 4, für das letzte Kalenderjahr
- Erläuterungen zur Beteiligung an den Kosten der ergänzenden Förderung und Betreuung (PDF) Hinweise zur Einkommenserklärung und Kostenfestsetzung
- Ergänzende Förderung und Betreuung beantragen Service-Portal Berlin: Voraussetzungen, Unterlagen, Fristen und zuständige Jugendämter
Alle Formulare der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Übersicht: Tagesbetreuungskostenbeteiligungsgesetz (TKBG)
Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Paragraphen des TKBG. Den vollständigen Gesetzestext findest du in der Berliner Vorschriften- und Rechtsprechungsdatenbank.
§ 1 – Kostenbeteiligung
Das Kind und seine Eltern beteiligen sich an den durchschnittlichen Kosten der Betreuung in Kita, Kindertagespflege oder ergänzender Betreuung an Schulen sowie an den Kosten einer im Angebot enthaltenen Verpflegung. Lebt das Kind nur mit einem Elternteil zusammen, sind nur diese beiden kostenbeteiligungspflichtig.
§ 2 – Bemessungsgrundlage der Kostenbeteiligung
Die Kostenbeteiligung richtet sich nach dem Einkommen, der Art der Betreuung und dem Betreuungsumfang. Als Einkommen gilt die Summe der positiven Einkünfte im Sinne des Einkommensteuergesetzes im letzten Kalenderjahr vor der Festsetzung; Verluste dürfen nicht verrechnet werden. Ist das Einkommen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer, kann auf Antrag dieses zugrunde gelegt werden.
§ 3 – Höhe der Kostenbeteiligung
Die Beträge ergeben sich aus den Anlagen zum Gesetz und werden auf volle Euro gerundet. Geschwisterermäßigung: Familien mit zwei Kindern zahlen 80 %, mit drei Kindern 60 % und mit vier oder mehr Kindern 50 % je Kind. Für Pflegekinder und bei stationärer Hilfe zur Erziehung gilt der Mindestbetrag. Die ergänzende Förderung und Betreuung in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 sowie in der Eingangs- und Unterstufe an Schulen und in Klassen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung ist kostenfrei.
§ 4 – Individuelle Berechnung, Härteregelung
Nach der Festsetzung kann eine Überprüfung des Kostenbeitrags nach § 90 Abs. 3 und 4 SGB VIII beantragt werden. Liegt das Einkommen unter der Grenze des § 85 SGB XII, ist nur der Mindestbetrag zumutbar. In Härtefällen kann auf Antrag befristet ganz oder teilweise von der Zahlung abgesehen werden.
§ 4a – Angebote an Schulen
Regelt die Betreuungsmodule und welche Spalte der Anlagen gilt. Offene Ganztagsschule: Frühbetreuung (6:00–7:30), Nachmittag (13:30–16:00) und Spätbetreuung (16:00–18:00, nur zusammen mit dem Nachmittag); in den Ferien zusätzlich 7:30–13:30. Gebundene Ganztagsschule: Früh- und Spätbetreuung; in den Ferien zusätzlich 7:30–16:00. Auch reine Ferienbetreuung ist möglich (Vertrag über mindestens ein Schuljahr, Zahlung in zwölf Monatsraten). An Schulen und in Klassen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sowie bei Autismus (Auftragsschulen und Kleinklassen) gibt es Frühbetreuung und 15:00–16:00 bzw. 15:00–18:00; für Ober- und Abschlussstufe und die Jahrgangsstufen 7 bis 10 gelten Anlage 2a und eigene Ferienmodule.
§ 5 – Festsetzung der Kostenbeteiligung
Ohne Einkommensnachweis wird der Höchstbetrag festgesetzt. Die Festsetzung wird mindestens einmal jährlich überprüft. Änderungen gelten ab dem Monat des Antrags bzw. der Überprüfung, rückwirkend nur, wenn Mitteilungspflichten verletzt wurden. Ändert sich der Betreuungsumfang bis zum 20. eines Monats, gilt dies für den ganzen Monat.
§ 6 – Beginn und Ende der Kostenbeteiligung
Beginnt die Betreuung bis zum 20. eines Monats, ist der volle Monatsbeitrag fällig, sonst erst ab dem Folgemonat. Bei Ausscheiden vor Monatsende ist der volle Monatsbeitrag zu zahlen. Wird die Betreuung nicht voll genutzt, mindert das den Beitrag nicht.
§ 7 – Ausführungsvorschriften, Verwaltungsverfahren
Die für Schulwesen und Jugend zuständige Senatsverwaltung erlässt die Verwaltungsvorschriften. Für das Verfahren gelten die Vorschriften des SGB X.
§ 9 – Inkrafttreten
Das Gesetz gilt in der Fassung vom 23. April 2010 und wurde seitdem mehrfach geändert, zuletzt durch Gesetz vom 9. Juli 2026 (in Kraft seit 01.08.2026). Die Beträge der Anlagen 2 und 2a gelten unverändert seit 01.08.2022.